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Meisterjahre – klar! Aber wo?

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„B.A. was nun?“ titelte eine Zeitung vor einiger Zeit zusammen mit einem Bild von Mr. T., einige kennen ihn als B.A. vom A-Team. Zuerst fand ich die Idee nur ganz witzig, man bekommt in letzter Zeit nur noch selten gute Wortspiele auf Magazinen. Aber über eine Antwort auf die gestellte Frage musste ich dann doch einige Zeit grübeln. Tja B.A. (oder B.Sc.), was nun? Gerade Geisteswissenschaftlern bleibt eigentlich nichts anderes übrig, als das nächste Upgrade auf den Master. Und hier hat man nun die Qual der Wahl!Das Schöne am Bachelor / Master-System immerhin, sind die fast unbegrenzten Möglichkeiten der Fächerwahl, von der Ortswahl mal ganz abgesehen. Hier eine gewisse Übersicht zu bekommen war bis vor kurzem immer mit wirklich viel Mühe verbunden.

Ein Projekt ehemaliger Studenten aus den Niederlanden bringt nun etwas Licht ins Dickicht der Masterstudiengänge: Das Master’s Portal. Portal ist hier wörtlich zu nehmen, denn nirgendwo im Netz kann man sich so einfach im Netz verschiedener Masterstudiengängen in ganz Europa zurechtfinden. Über eine komfortabel eingerichtete Suche findet man zum vorfiltern schon eine ganze Menge guter Treffer. Angezeigte Studiengänge können angenehmerweise auch nach Kosten, Dauer oder Region geordnet werden. Allerdings variieren die Detailbeschreibungen der Studiengänge momentan noch von außerordentlich guten (etwa beim Imperial College oder der Universität Amsterdam) bis zu eher mittelmäßigen Beschreibungen (manche Oxford Studiengänge). Jede Beschreibung besteht aus einem allgemeinen Ablauf des Masterprogramm und dem Studiengang, den geforderten Voraussetzungen sowie eine kleine Linksammlung zum betreffenden Studiengang. Auch Links zu entsprechenden Ansprechpartnern der jeweiligen Uni sind ohne viel zu Suchen auffindbar. Als interessierter Mensch könnte man praktisch Stunden damit verbringen, sich dieses und jenes anzuschauen, sogar ein normales Stöbern über alle Masterstudiengänge ist möglich, schließlich besteht dank nicht-konsikutivem Master die Möglichkeit neue Wege einzuschlagen. Eigentlich ist es wie das Lesen von Oscar Wilde Büchern, man liest und liest und liest, findet alles toll, weiß aber auch gleichzeitig, dass man alles nochmal lesen muss. Amüsant sind übrigens auch die Werbebanner auf der Seite von verschiedener europäischer Unis. Hier wird einmal mehr deutlich, wie verschieden die europäische Hochschullandschaft im Prinzip ist, wenn beispielsweise „Study in the UK – Many scholarships available“ neben „Study in Denmark – No tuition fees at all“ prangt.

Wohin es nach dem Bachelor geht weiß man nach so viel Informationsaufnahme womöglich noch nicht unbedingt schnell, aber Überblick verschafft http://www.mastersportal.de/ definitiv, und das ist gut so!

Tung vom SEMESTERBOOKS.de-Team

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Der Beitrag wurde am Mittwoch, den 24. Juni 2009 um 15:04 Uhr veröffentlicht und wurde unter Finden wir gut! abgelegt. Kommentar RSS 2.0 Feed . Trackback



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