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Einmal Nachwuchsbanker sein

In den letzten zehn Jahren mussten wir im Bereich der Entwicklungshilfe oft lernen, dass die meisten Konzepte in vielen Ländern oft ineffektiv sind. Das hat sehr komplexe Gründe, von Korruption, über Bürgerkrieg bishin zur Bürokratie oder dem Fehlen derselben.
Diskussionen über diese diversen Gründe halten oft sehr lange an, doch worauf man sich wohl einigen kann ist, dass etwas konzeptionell anders laufen muss. Eine Antwort auf die Frage: „Wie bekämpfe ich die Armut auf der Welt?“ scheint zur Zeit hierbei wirklich im Trend zu liegen: Man begibt sich vor den Computer und wird Mikrofinanzier.

Das habe ich gerade eben auch getan. Im Heidelberg auf der Parkbank sitzend habe ich einem indischen Teppichweber 50$ geliehen, der Insgesamt 675$ für neue Webvorrichtungen und Material benötigt, und so seine Frau und vier Kinder ernährt. Möglich macht das das KIVA Projekt (www.kiva.org). Auf dieser Internetseite finden sich Informationen über Kleinstunternehmer in Entwicklungs- und Schwellenländern, die kurzfristig eine kleine Summe Geld benötigen. Als Kreditgeber kann man unter den vielen bekanntgegebenen Unternehmensprojekten eines oder mehrere aussuchen und mit einer beliebigen Summe ab 25$ fördern.

Das bemerkenswerte hierbei ist, dass die meisten Kreditnehmer das Geld schon in kürzester Zeit zurückzahlen können. Für die positive wirtschaftliche Entwicklung des Geldnehmers garantieren Partner des KIVA Projekts in den jeweiligen Ländern, meistens Fonds größerer Banken. Auf www.kiva.org kann dann auch der aktuelle Status der Rückzahlung abgefragt werden. In den meisten Fällen bekommt man den gewährten Kredit auch wieder zurück, um etwa neuen Projekten und Unternehmen in der dritten Welt Geld zu leihen.

Fazit: Mit Projekten wie KIVA kann man mit wenig Geld viel großes für andere Menschen erreichen, und verliert das eingesetzte Geld nicht einmal. Und das ist definitiv gut!

Tung vom SEMESTERBOOKS.de-Team

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Der Beitrag wurde am Montag, den 22. Juni 2009 um 04:06 Uhr veröffentlicht und wurde unter Finden wir gut! abgelegt. Kommentar RSS 2.0 Feed . Trackback



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